Aktuelle Pressemitteilungen

15.05.2018

Kurzkettige Fettsäuren als neue Hoffnung für Diabetiker

Herne - Ergebnisse einer neuen Studie aus den USA und China machen den rund sieben Millionen Diabetikern in Deutschland neue Hoffnung: Spezielle Bakterien im menschlichen Darm können demnach dabei helfen, Diabetes vom Typ 2 zu lindern, indem sie so genannte kurzkettige Fettsäuren produzieren. Die gute Nachricht für Zuckerkranke: Diese Darmbakterien lassen sich durch eine gezielte ballaststoffreiche Ernährung stärken - mit zahlreichen positiven Effekten für den Organismus wie einem Absenken des bei Diabetikern zu hohen Blutzuckerwerts und sogar einem effizienten Gewichtsverlust. Forscher vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke haben in einer eigenen Studie herausgefunden, dass Propionat, das Salz einer kurzkettigen Fettsäure, im Körper ähnlich positive Effekte hat wie pflanzliche Ballaststoffe. Für viele Bundesbürger ist das eine gute Nachricht: Denn sie erreichen die empfohlenen Mindestmengen an Ballaststoffen nicht.

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06.03.2018

Wie Sport unsere Darmflora stärkt

Herne - Kurzkettige Fettsäuren rücken seit einigen Jahren zunehmend in den Fokus von Forschern weltweit: Bekannt ist heute, dass Darmbakterien diese brauchen, um den Körper beispielsweise vor Diabetes und chronischen Entzündungen wie Rheuma zu schützen, aber auch um beispielsweise die Abwehrkraft zu stärken oder sogar, um das Risiko für Übergewicht zu senken. Noch nicht völlig geklärt ist, welche Faktoren das Mikrobiom im Darm so stärken, dass die guten Darmbakterien dort ein optimales Lebensumfeld finden. Jetzt haben Wissenschaftler der Universität Illinois in den Vereinigten Staaten herausgefunden, dass Bewegung ein wesentlicher Faktor ist, um das Gleichgewicht im Darm zugunsten der guten Bakterien zu beeinflussen. An verschiedenen Forschungszentren in Deutschland und im Ausland liefern Studien heute viele Indizien dafür, dass - neben einer ballaststoffreichen Ernährung - auch die gezielte Zufuhr kurzkettiger Fettsäuren über die Nahrung ähnlich positive Effekte für unseren Organismus wie Sport hat. 

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27.02.2018

Nürnberger Forscher: Kurzkettige Fettsäuren könnten Knochen stärken und Gelenkentzündungen lindern

Nürnberg/Herne - Neue Hoffnung für Millionen Deutsche, die an Osteoporose oder Arthritis leiden: Die gezielte Zufuhr kurzkettiger Fettsäuren könnte helfen, die Knochen zu stärken und den Verlauf chronisch-entzündlicher Gelenkerkrankungen positiv zu beeinflussen. Das haben Forscher der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg herausgefunden. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler im renommierten Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht. Die Forscher vermuten unter anderem, dass die kurzkettigen Fettsäuren einen wichtigen Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit der Gelenke haben und den Knochenabbau deutlich verlangsamen.

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28.12.2017

Lebenswichtiges "Fitness- und Aufbauprogramm" für die Darmflora

Herne - Über 70 Prozent der menschlichen Immunabwehr findet im Darm statt: Es sind bis zu 100 Millionen Bakterien, die uns vor Krankheiten schützen. Voraussetzung für eine funktionierende Immunabwehr ist die Vielfalt dieser Mikroorganismen. Als Schlüssel dafür wiederum gilt die richtige Ernährung. Auch dank geschickter Werbung der Lebensmittelbranche wissen viele Verbraucher heute: Probiotika, also Zubereitungen, die lebensfähige Mikroorganismen beinhalten wie Joghurt oder Quark, tun dem Darm gut. Weitgehend unbekannt ist jedoch eine zweite Gruppe an Substanzen, die für einen funktionsfähigen Darm ebenso lebenswichtig ist: die so genannten Präbiotika. Das sind unverdauliche Lebensmittelbestandteile, die Aktivität und Wachstum der so wichtigen Bakterien im Dickdarm fördern. Viele Deutsche nehmen zu wenig von ihnen auf. Dabei ließe sich, so neueste Forschungen, dieses Defizit auf einfache Weise beheben - durch die Zufuhr kurzkettiger Fettsäuren.

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20.11.2017

Forscher rücken 100 Billionen Darmbewohner als "lebendes Schutzschild" für die Gesundheit in den Fokus

Herne - Es ist eine unvorstellbar große Zahl: Etwa 100 Billionen Bakterien sind in unserem Darm "zu Gast". Diese mikrobielle Wohngemeinschaft wiegt mit bis zu zwei Kilogramm so viel wie unsere Hirnmasse. Die menschliche Darmflora ist ein eigener Mikrokosmos: Das so genannte Mikrobiom setzt sich aus mehr als eintausend verschiedenen Arten von Darmbakterien zusammen. Diese siedeln an den Wänden des Darms und in dessen Inneren. Sie sind für uns lebenswichtig: Die Darmflora ist wichtig für die Verdauung, die Abwehr von gefährlichen Keimen und Giften und die Funktionsfähigkeit des Immunsystems.

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23.10.2017

Forschung: Kurzkettige Fettsäuren als Schlüssel für ein langes Leben?

Herne - Seit Jahrhunderten sind Mediziner dem Schlüssel für ein langes Leben auf der Spur: Jetzt könnte die Wissenschaft dem Geheimnis des gesunden Altwerdens einen entscheidenden Schritt näher gekommen sein: Es könnte im Darm liegen. Forscher in verschiedenen Ländern wiesen in Studien nach, dass die Menge und Vielfalt der Darmbakterien einen entscheidenden Einfluss auf Infektanfälligkeit im Alter haben. Bei gesunden Senioren befinde sich bis zum 80. Lebensjahr die Darmflora im Gleichgewicht, sagt Professor Dr. Luzia Valentini von der Hochschule Neubrandenburg. Vieles spricht dafür, dass sich das Mikrobiom im Darm durch eine ballaststoffreiche Ernährung oder die gezielte Zufuhr kurzkettiger Fettsäuren positiv beeinflussen lässt.

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12.07.2017

Deutsches Institut für Ernährungsforschung: Propionate als Diabetes- und Herz-Kreislauf-Prävention

Potsdam-Rehbrücke - Viele Mechanismen des menschlichen Stoffwechsels sind bisher kaum erforscht. Einem Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke gelang jetzt ein entscheidender Durchbruch: Sie wiesen konkret nach, dass ballaststoffreiche Kost dazu führt, dass im Darm besondere Fettsäuren produziert werden, die eine Reihe von Erkrankungsrisiken deutlich reduzieren - unter anderem von Diabetes, Darmkrebs, aber auch von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Was die Studie allerdings besonders interessant macht, ist eine zweite Erkenntnis: Die Zufuhr von Ballaststoffen, also hauptsächlich von Pflanzenfasern, haben die Forscher teilweise nur "simuliert", indem sie den Probanden Propionat, das Salz einer kurzkettigen Fettsäure, verabreichten. Dieses hat laut den Ergebnissen der Potsdamer Studie im Körper ähnlich positive Effekte wie pflanzliche Ballaststoffe. Für viele Bundesbürger ist das eine gute Nachricht: Denn sie erreichen die empfohlenen Mindestmengen an Ballaststoffen nicht.

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22.05.2017

Forschung: Kurzkettige Fettsäuren sind der Grund, warum Ballaststoffe so wertvoll sind

Herne - Ballaststoffe: Das klingt nach unnütz oder entbehrlich. Dabei braucht der Mensch sie zum Überleben. Lösliche Ballaststoffe dienen wichtigen Bakterien als Nahrung und entfalten unschätzbare gesundheitliche Wirkungen: Sie schützen vor Krebs und Gallensteinen, sie regulieren den Blutzucker und senken das schlechte LDL-Cholesterin, sie schützen vor Herzinfarkt und Bluthochdruck und auch vor Diabetes. Aktuelle Forschungen legen nahe, dass nicht die Ballaststoffe direkt für die zahlreichen günstigen Wirkungen für die Gesundheit verantwortlich sind, sondern die sogenannten kurzkettigen Fettsäuren, die der Darm aus Ballaststoffen bilden kann. Die gute Nachricht: Die kurzkettigen Fettsäuren, die dem Organismus sonst fehlen, lassen sich in Form von Propionaten gezielt zuführen, sagen Wissenschaftler. 

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26.04.2017

Neue Studie: Kurzkettige Fettsäuren schützen vor Diabetes

Herne - Eine spezielle Ernährung mit einem hohen Anteil an kurzkettigen Fettsäuren könnte helfen, Diabetes vorzubeugen. Forschern der Universität Melbourne in Australien gelang jetzt in einer umfangreichen Studie an Mäusen ein entsprechender Nachweis. Die Wissenschaftler verabreichten Tieren, die normalerweise innerhalb weniger Wochen an Diabetes vom Typ 1 erkranken, im Experiment als Teil ihrer Diät größere Mengen an kurzkettigen Fettsäuren - und verhinderten so einen Ausbruch von Diabetes. "Die Forscher führen dies auf den direkten Einfluss der kurzkettigen Fettsäuren auf die Immunzellen zurück, deren Angriff für die Zerstörung der Beta-Zellen verantwortlich ist", schreibt das Ärzteblatt, das über die Publikation der Studie in dem Fachmagazin "Nature Immunology" berichtet.

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27.12.2016

Die neuen "guten" Fettsäuren

Herne/Bochum - Ungesättigte Fettsäuren sind gut für den Körper, gesättigte Fettsäuren sind schlecht für den Organismus: Hartnäckig hielt sich in Medizin und Forschung in den vergangenen Jahren diese simple Ernährungsregel, die vor allem auch überdeckt, dass die Deutschen in Summe heute rund ein Drittel mehr Fett essen, als gut für sie wäre. Inzwischen gibt es außerdem immer mehr Erkenntnisse, die belegen: Diese einfache Schwarz-Weiß-Formel trifft so nicht zu. Denn manche vermeintlich "schlechten" gesättigten Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig und positiv. In den Fokus rücken dabei besonders die kurzkettigen Fettsäuren, zu denen es aktuell besonders viele Forschungsarbeiten gibt.

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16.11.2016

Neue Studien belegen: Kurzkettige Fettsäuren als Schlüssel für Immunsystem und Stoffwechsel

Herne/Bochum - Bestimmte Darmbakterien sind ein Schlüssel für ein gesundes Immunsystem sowie einen effizienten Zucker- und Fettstoffwechsel und verhindern Entzündungen im Körper. Bei vielen Mitteleuropäern hat die moderne Ernährungsweise allerdings dazu geführt, dass der Darm verarmt ist - und diese Bakterien fehlen. Zahlreiche neue Studien lassen den Schluss zu, dass die Einnahme kurzkettiger Fettsäuren hilft, dem Darm auf die Sprünge zu helfen.

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03.08.2016

Propionat gegen Multiple Sklerose

Herne/Bochum - Die gezielte Veränderung der Darmflora könnte schon bald dazu beitragen, den Verlauf von Multipler Sklerose (MS) positiv zu beeinflussen. Eine Reihe neuer Studien aus Deutschland und den USA zeigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Darmflora und dem Verlauf der MS besteht. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass Patienten mit MS reduzierte Mengen an "guten" Darmbakterien aufweisen. Auslöser, so vermuten die Forscher, sind zu geringe Mengen an kurzkettigen Fettsäuren im Darm. "Es besteht begründete Hoffnung, dass Propionate, die Salze dieser kurzkettigen Fettsäuren, in Zukunft helfen können, Autoimmunerkrankungen wie etwa MS oder auch andere Entzündungskrankheiten wirkungsvoller zu behandeln", glauben die Medizin-Professoren Dr. Ralf Gold und Dr. Aiden Haghikia von der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum.

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12.07.2016

Propionat: Neue Hoffnung für Autoimmun-Patienten und Diabetiker

Herne/Bochum - Die Salze der Propionsäure schützen unsere Lebensmittel vor giftigen Schimmelpilzen und sorgten schon Mitte des letzten Jahrhunderts dafür, dass Brot und Käse länger frisch blieben. Jetzt haben deutsche Wissenschaftler ganz neue positive Eigenschaften dieser kurzkettigen Fettsäuren - der Propionate - entdeckt, die in der Natur zum Beispiel in ätherischen Ölen vorkommen und unter besonders günstigen Bedingungen auch im menschlichen Darm produziert werden. Was neueste Studien zeigen: "Propionat könnte in Zukunft helfen, Autoimmunerkrankungen wie etwa Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Rheuma oder auch andere Entzündungskrankheiten wirkungsvoller zu behandeln", glaubt Professor Dr. Ralf Gold, Direktor der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum.

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