Aktuelle Pressemitteilungen

12.07.2017

Deutsches Institut für Ernährungsforschung: Propionate als Diabetes- und Herz-Kreislauf-Prävention

Potsdam-Rehbrücke - Viele Mechanismen des menschlichen Stoffwechsels sind bisher kaum erforscht. Einem Wissenschaftlerteam des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke gelang jetzt ein entscheidender Durchbruch: Sie wiesen konkret nach, dass ballaststoffreiche Kost dazu führt, dass im Darm besondere Fettsäuren produziert werden, die eine Reihe von Erkrankungsrisiken deutlich reduzieren - unter anderem von Diabetes, Darmkrebs, aber auch von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Was die Studie allerdings besonders interessant macht, ist eine zweite Erkenntnis: Die Zufuhr von Ballaststoffen, also hauptsächlich von Pflanzenfasern, haben die Forscher teilweise nur "simuliert", indem sie den Probanden Propionat, das Salz einer kurzkettigen Fettsäure, verabreichten. Dieses hat laut den Ergebnissen der Potsdamer Studie im Körper ähnlich positive Effekte wie pflanzliche Ballaststoffe. Für viele Bundesbürger ist das eine gute Nachricht: Denn sie erreichen die empfohlenen Mindestmengen an Ballaststoffen nicht.

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22.05.2017

Forschung: Kurzkettige Fettsäuren sind der Grund, warum Ballaststoffe so wertvoll sind

Herne - Ballaststoffe: Das klingt nach unnütz oder entbehrlich. Dabei braucht der Mensch sie zum Überleben. Lösliche Ballaststoffe dienen wichtigen Bakterien als Nahrung und entfalten unschätzbare gesundheitliche Wirkungen: Sie schützen vor Krebs und Gallensteinen, sie regulieren den Blutzucker und senken das schlechte LDL-Cholesterin, sie schützen vor Herzinfarkt und Bluthochdruck und auch vor Diabetes. Aktuelle Forschungen legen nahe, dass nicht die Ballaststoffe direkt für die zahlreichen günstigen Wirkungen für die Gesundheit verantwortlich sind, sondern die sogenannten kurzkettigen Fettsäuren, die der Darm aus Ballaststoffen bilden kann. Die gute Nachricht: Die kurzkettigen Fettsäuren, die dem Organismus sonst fehlen, lassen sich in Form von Propionaten gezielt zuführen, sagen Wissenschaftler. 

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26.04.2017

Neue Studie: Kurzkettige Fettsäuren schützen vor Diabetes

Herne - Eine spezielle Ernährung mit einem hohen Anteil an kurzkettigen Fettsäuren könnte helfen, Diabetes vorzubeugen. Forschern der Universität Melbourne in Australien gelang jetzt in einer umfangreichen Studie an Mäusen ein entsprechender Nachweis. Die Wissenschaftler verabreichten Tieren, die normalerweise innerhalb weniger Wochen an Diabetes vom Typ 1 erkranken, im Experiment als Teil ihrer Diät größere Mengen an kurzkettigen Fettsäuren - und verhinderten so einen Ausbruch von Diabetes. "Die Forscher führen dies auf den direkten Einfluss der kurzkettigen Fettsäuren auf die Immunzellen zurück, deren Angriff für die Zerstörung der Beta-Zellen verantwortlich ist", schreibt das Ärzteblatt, das über die Publikation der Studie in dem Fachmagazin "Nature Immunology" berichtet.

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27.12.2016

Die neuen "guten" Fettsäuren

Herne/Bochum - Ungesättigte Fettsäuren sind gut für den Körper, gesättigte Fettsäuren sind schlecht für den Organismus: Hartnäckig hielt sich in Medizin und Forschung in den vergangenen Jahren diese simple Ernährungsregel, die vor allem auch überdeckt, dass die Deutschen in Summe heute rund ein Drittel mehr Fett essen, als gut für sie wäre. Inzwischen gibt es außerdem immer mehr Erkenntnisse, die belegen: Diese einfache Schwarz-Weiß-Formel trifft so nicht zu. Denn manche vermeintlich "schlechten" gesättigten Fettsäuren sind für den Körper lebenswichtig und positiv. In den Fokus rücken dabei besonders die kurzkettigen Fettsäuren, zu denen es aktuell besonders viele Forschungsarbeiten gibt.

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16.11.2016

Neue Studien belegen: Kurzkettige Fettsäuren als Schlüssel für Immunsystem und Stoffwechsel

Herne/Bochum - Bestimmte Darmbakterien sind ein Schlüssel für ein gesundes Immunsystem sowie einen effizienten Zucker- und Fettstoffwechsel und verhindern Entzündungen im Körper. Bei vielen Mitteleuropäern hat die moderne Ernährungsweise allerdings dazu geführt, dass der Darm verarmt ist - und diese Bakterien fehlen. Zahlreiche neue Studien lassen den Schluss zu, dass die Einnahme kurzkettiger Fettsäuren hilft, dem Darm auf die Sprünge zu helfen.

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03.08.2016

Propionat gegen Multiple Sklerose

Herne/Bochum - Die gezielte Veränderung der Darmflora könnte schon bald dazu beitragen, den Verlauf von Multipler Sklerose (MS) positiv zu beeinflussen. Eine Reihe neuer Studien aus Deutschland und den USA zeigen, dass ein direkter Zusammenhang zwischen Darmflora und dem Verlauf der MS besteht. Neueste Forschungsergebnisse bestätigen, dass Patienten mit MS reduzierte Mengen an "guten" Darmbakterien aufweisen. Auslöser, so vermuten die Forscher, sind zu geringe Mengen an kurzkettigen Fettsäuren im Darm. "Es besteht begründete Hoffnung, dass Propionate, die Salze dieser kurzkettigen Fettsäuren, in Zukunft helfen können, Autoimmunerkrankungen wie etwa MS oder auch andere Entzündungskrankheiten wirkungsvoller zu behandeln", glauben die Medizin-Professoren Dr. Ralf Gold und Dr. Aiden Haghikia von der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum.

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12.07.2016

Propionat: Neue Hoffnung für Autoimmun-Patienten und Diabetiker

Herne/Bochum - Die Salze der Propionsäure schützen unsere Lebensmittel vor giftigen Schimmelpilzen und sorgten schon Mitte des letzten Jahrhunderts dafür, dass Brot und Käse länger frisch blieben. Jetzt haben deutsche Wissenschaftler ganz neue positive Eigenschaften dieser kurzkettigen Fettsäuren - der Propionate - entdeckt, die in der Natur zum Beispiel in ätherischen Ölen vorkommen und unter besonders günstigen Bedingungen auch im menschlichen Darm produziert werden. Was neueste Studien zeigen: "Propionat könnte in Zukunft helfen, Autoimmunerkrankungen wie etwa Multiple Sklerose, Schuppenflechte, Rheuma oder auch andere Entzündungskrankheiten wirkungsvoller zu behandeln", glaubt Professor Dr. Ralf Gold, Direktor der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum.

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